Imperial Klingon Marine Corps:
bat'leH Manual

Contact: Qatlh sutai reS'Qa'

Lokal Date: 20030305


1. bat'leH-Handhabung.
by
Qatlh reS'Qa', Ro'Hoth puqloD

1.1 Bezeichnungen

1.1.1. Allgemeine Bezeichnungen des bat'leH
pic.1.1.1.: bat'leH, definitons
pach botlh
centre claw
mittlere Spitze
Die Spitze in der Mitte des bat'leHs.
Existiert nur beim QelIS-bat'leH.
pach Sum
near claw
nahe Spitze
Bezeichnet das innere Spitzenpaar.
pach Hop
far claw
ferne Spitze
Bezeichnet das aeussere Spitzenpaar.
way'tIH
parry shaft

Parierstange
ret'aqtIH
hilt shaft

Griffstange

1.1.2. Koerperbezogene Bezeichnungen des bat'leH

Nun folgen Bezeichnungen, die Teile des bat'leH in
Bezugnahme zur Koerperstellung beschreiben.
Ausgehend von der gewaehlten Auslage bedeutet:

Hivghop
attack hand
Schlaghand
Die vordere Hand. Schlagarm analog
SeHghop
leading hand
Fuehrhand
Die hintere Hand. Fuehrarm analog
nach
head
Kopf
Der vordere, zum Gegner
weisende Teil des bat'leH
botlh
centre
Mitte
Mitte des bat'leH
'o'
aft
Ende, Schwanz
Der hintere, zum eigenen Koerper
weisende Teil des bat'leH
ret'aq nach
head hilt
Kopfgriff
Der Griff, der zum Gegner weist
ret'aq botlh
centre hilt
Mittelgriff

ret'aq 'o
aft hilt
End- oder
Schwanzgriff
Der Griff, der zum eigenen Koerper weist

1.2.2. Distanzen, Reichweiten

Das bat'leH hat im wesentlichen vier Distanzen:

chuq tIq'a
sehr lange Distanz
Laenge des Kraftarmes + zweidrittel bat'leH-laenge
chuq tIq
lange Distanz
Laenge des Kraftarmes + halbe bat'leH-laenge
chuq botlh
mittlere Distanz
Laenge des Kraftarmes + viertel bat'leH-laenge
chuq mach
kurze Distanz
Halbe Laenge des Kraftarmes + viertel bat'leH-laenge

1.2.3. Griffarten

chuq tIq'a: (sehr lange Distanz)
Das bat'leH wird mit Hivghop und SeHghop am ret'aq 'o' gefuehrt. Beide Haende im ret'aq 'o' verlaengert zwar die Reichweite, erschwert aber die Handhabung des bat'leH. Diese Griffart ist daher nicht empfohlen.
chuq tIq : (lange Distanz)
Das bat'leH wird mit Hivghop am ret'aq nach und mit SeHghop am ret'aq 'o' gefuehrt. Da in dieser Distanz das Optimum an Kontrolle und Reichweite erreicht ist, ist dieses die Standardgriffart.
chuq botlh: (mittlere Dist.)
Das bat'leH wird mit HIvghop am ret'aq nach und mit SeHghop am ret'aq 'o' gefuehrt. Diese Griffart ist fuer stabile Bloecke empfohlen, da sich die ausgeuebte Kraft gleichmaessig auf das bat'leH verteilen kann.
chuq mach : (kurze Distanz)
Hierbei wird das bat'leH sehr dicht am Koeper gefuehrt. Bei horizontalen Techniken liegt es auf dem Unterarm des Kraftarmes. Bei vertikalen Techniken wird es unter die Achsel des Kraftarmes gefuehrt. Verwendung findet diese Distanz bei Schlaegen und Stoessen. Hierbei erfolgt die Kraftuebertragung aus Oberkoerper, Schulter oder Ellbogen. Geblockt wird in dieser Distanz durch Hand- oder Koerpereinsatz.

1.2.4. bat'leH Eigenschaften.

Aufgrund seiner Form hat das bat'leH viele Vorteile. Einer liegt in der Varianz der Reichweiten. Anders als herkoemmliche Klingen- oder Stangenwaffen ist das bat'leH in mehr als einer Distanz effektiv einsetzbar. Desweiteren ist eine koepernahe Fuehrung ermoeglicht. Eng am Koerper gefuehrt kann die Kraft aus Arm, Schulter oder Oberkoerper direkt in die Waffe uebertragen werden. Ebenso wird die Weiterfuehrung einer Bewegung durch den symmetrischen Aufbau erleichtert.

Die Form birgt jedoch auch widrige Eigenschaften in sich, die bedacht werden muessen. Um das bat'leH zu einem Teil des eigenen Koerpers zu machen, muss; man diese Eigenschaften beachten. Ignoriert man diese, so vergeudet man Moeglichkeiten und verschwendet seine Kraft. Die Kenntnis der eigenen Staerken und Schwaechen ist die Voraussetzung zur Perfektion.

Physikalischer Aufbau:
Technisch betrachtet besteht das bat'leH aus zwei Teilen. Zum einen aus way'tIH, zum anderen aus ret'aqtIH. Daraus folgt, dass der Schwerpunkt immer exentrisch zu den Griffen liegt. Dieses ist ein fundamentaler Unterschied zu allen anderen Klingen- und Stangenwaffen, bei denen in der Regel der Griff zum Schwerpunkt verlegt werden kann. Durch diese Exentritaet ensteht ein Drehmoment in der Waffe, wenn way'tIH und ret'aqtIH nicht senkrecht hintereinander gegen die Schwerkraft gefuehrt werden. Um dieses Drehmoment zu kompensieren, muss eine Kraft im Griff aufgewendet werden. Diese Notwendigkeit erschwert das Fuehren des bat'leH. Daher sollten waagerechte Schlag- und Blocktechniken, insbesondere in chuq botlh ausgefuehrt, zunaechst vermieden werden. Es gibt Griffarten, die das Drehmoment kompensieren. Auf diese wird spaeter eingegangen werden.
Optimal sind alle senkrecht ausgefuehrten Techniken. Erfahrungsgemaess unkritisch sind auch diagonal ausgefuehrte Schlagtechniken, da hier durch Schwung und Schlagrichtung das Drehmoment teilweise kompensiert wird. Hierbei sollte der Winkel zwischen bat'leH und Schwerkraft 45 Grad nicht uebersteigen. Statische Bloecke (vgl. 4), insbesondere nach oben, sind weiterhin gefaehrlich und zu vermeiden.



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