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2. Bewegungslehre
by Qatlh reS'Qa', Ro'Hoth puqloD
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2.1. Stellungen
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2.1.1. Neutrale Stellung
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Beide Fuesse stehen parallel und zeigen nach vorne. Der Abstand betraegt in etwa einfache bis anderthalbfache Hueftbreite. Die Beine sind gestreckt aber nicht durchgedrueckt.
Der Oberkoerper bleibt aufrecht. Der Schwerpunkt ruht zwischen den Fuessen genau ueber der Koerperlinie. Dieses ist die Linie, die senkrecht zur Koerperlaengsachse zwischen den Fuessen verlaeuft.
Ein Sonderfall ist die breite, oder auch tiefe genannte neutrale Stellung. Hierbei ist der Abstand der Fuesse anderthalb bis doppelte Schulterbreite. Klassich stehen Boden und Unterschenkel nahezu rechtwinklig zueinander.
Ebenso stehen Unter- und Oberschenkel und Oberschenkel zum Oberkoerper jeweils im rechten Winkel. |
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2.1.2. Verteidigungsstellung
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Bei der Verteidigungsstellung befindet sich ein Fuss vorne. Dadurch wird dem Gegner eine kleinere Angriffsflaeche geboten. Darueberhinaus ist die Waffenreichweite verlaengert. Der vordere Fuss bestimmt
die Auslage. Rechtsauslage bedeutet, dass sich der rechte Fuss vorne befindet. Linksauslage bedeutet, dass sich der linke Fuss vorne befindet. In der Rechtsauslage ist somit Hivghop die rechte Hand und SeHghop die linke. Das Koerpergewicht sollte in der Grundschule zu Zweidrittel auf dem hinteren Bein ruhen.
Wenn man die Verteidigungsstellung einnimmt, bewegt man sich stets vom Gegner weg. In der Grundschule bedeutet das, dass man einen Schritt nach hinten geht und damit die Distanz zum Gegner vergroessert.
Dieser Schritt erfolgt in der Grundschule unter Beibehaltung der Auslage!
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2.1.3. Kampfstellung
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Auch bei der Kampfstellung befindet sich ein Fuss vorne. Sowohl bei der Angriffsstellung, als auch bei der Verteidigungsstellung ist darauf zu achten, dass sich der Koerperschwerpunkt sowohl in der Koerperlaengsachse, als auch ueber der Koerperlinie befindet.
Als Faustregel gilt:
Der Ungeuebte steht mit dem linken Fuss links neben der Koerperlinie und mit dem rechten Fuss rechts neben der Koerperlinie. Beide Fuesse stehen maximal hueftbreit auseinander und maximal anderthalbfache
Schulterbreite voreinander. Das Gewicht ruht grundschulmaessig zu Zweidrittel auf dem vorderen Bein.
Der Unterschied zwischen Angriffs- und Verteidigungsstellung ist die Bewegungsrichtung.
Bei der Angriffsstellung bewegt man sich nach vorne, zum Gegner hin. In der Grundschule erfolgt dieser Schritt wie bei der Verteidigungstellung unter Beibehaltung der Auslage. |
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2.1.4. Aktionsstellung
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Bei dieser Stellung ist das vordere Bein gebeugt und das hintere Bein durchgestreckt. Sie wird stets eingenommen, wenn durch den Koerper Kraefte ausgeuebt werden (Schlag-, Stosstechniken), Kraefte
aufgenommen werden (Statische Blocktechniken) oder raumgreifende Angriffe durchgefuehrt werden (Stiche).
Zu beachten ist, dass das vordere Knie gerade ueber dem Fuss steht und nicht gegen ihn verdeht ist. Ober- und Unterschenkel stehen annaehernd rechtwinklig zueinander.
Das hintere Bein ist gestreckt, damit die ausgeuebte (oder aufgenommene) Energie direkt in den Boden weiterfliessen kann. Steht der Fuss auf dem Ballen oder ist das Knie gebeugt, so wirkt das Bein wie eine Feder,
die die Energie speichert und im Koerper haelt. Dieses fuehrt zu einer Gleichgewichtsstoerung, die es zu vermeiden gilt.
Auch hier bleibt der Oberkoerper aufrecht. Die Fuesse stehen maximal hueftweit auseinander und der Koerperschwerpunkt ruht ueber der Koerperlinie. |
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2.2. Bewegungen
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| qoDDaq vIHlu |
Nach Innen |
| HurDaq vIHlu |
Nach Aussen |
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2.2.1. Koerperabdrehen
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Das Koerperabdrehen ist die schnellste Ausweichmethode gegen einen geraden Angriff. Hierbei wird die Koerperfrontseite zur Seite gedreht, um die Zielflaeche zu verkleinern.
Beim Koerperabdrehen wird die Orientierung des Koerpers geaendert, in dem blitzschnell auf beiden Fussballen gedreht wird. In der Grundschule hat sich die Ausrichtung des Koerpers um 90° gedreht. Der Koerperschwerpunkt bewegt sich nur minimal aus der Abfabgsposition heraus, da keine Schrittbewegung
ausgefuehrt wird! |
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2.2.2. Drehungen
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Bei einer Drehung wird die Orientierung des Koerpers durch einen oder mehrere Schritte geaendert. Die Drehung kann sowohl durch den vorderen, als auch durch den hinteren Fuss eingeleitet werden. Bewegt
sich der Fuss in Richtung Ruecken so ist dieses eine Drehung "nach Aussen", HurDaq vIHlu'. Bewegt er sich in Richtung Bauch, so ist dieses eine Drehung "nach Innen", qoDDaq vIHlu'.
Die Winkelaenderung ist beliebig. (Beispiel: Drehung nach aussen um 45°, oder Drehung nach Innen um 315°). Sowohl Angriffe als auch Abwehr- oder Ausweichmanoever koennen mit Drehungen verbunden werden, oder aus ihnen heraus ausgefuehrt werden. |
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